Trekking, Trekkingwissen
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Video: Trekkingnahrung III

Für die bevorstehende mehrwöchige Wanderung in Norwegen und Schweden habe ich die Nahrungszusammenstellung weiter verbessert und auf mehr Abwechslung geachtet. Alle Mahlzeiten sind theoretisch glutenfrei und größtenteils selbst zusammengestellt – keine Fertiggerichte. Statt ‚trockener‘ Listen gibt es dieses Mal kurze Videos zum Anschauen.

Müslimischung

Fangen wir mit dem Mischen des Müslis an, welches mich morgens für den Start in den Tag stärken und motivieren soll – auch wenn mal der Regen auf’s Zelt prasselt und die grauen Wolken tief in den Tälern hängen.

Zutaten:
  • Buchweizen-, Reis-, und Hirseflocken
  • Amaranth, gepufft
  • Sojaflocken
  • Kokosraspel
  • Schokoraspel
  • Pinienkerne
  • Rosinen

Die Zugaben können natürlich nach Belieben ergänzt werden; z.B. mit Cranberries, getrockneten Bananenstücken o.ä.


Portionieren

Das Abpacken der Rationen, also die Bestimmung der Menge, mache ich ganz nach Gefühl. Wenn der Rucksack zu schwer werden sollte, muss eben der ein oder andere Beutel wieder verringert werden. Die Vorräte sollen für ca. 2 Wochen reichen. Zur Aufbewahrung nutze ich Gefriertüten, die sich mit den beigelegten Drähtchen verschließen lassen. Große Clips sind zwar praktischer, in Summe fallen sie aber dann doch ins Gewicht, da ich sehr viele einzelne Tüten mitnehme. Gewürze und aromatische Leckereien, wie z.B. getrocknete Tomaten, sind in Zipper-Beuteln gut aufbewahrt. Gefrierbeutel sind reißfester als die dünnen sogenannten Frühstücksbeutel. Es wäre sehr ärgerlich, wenn eine Tüte im Rucksack aufreißen würde…


Nussmischung

Ein abwechslungsreicher Mix aus Nüssen und Rosinen hat sich für mich schon sehr oft auf Wanderungen, langen Zugreisen und auch im Alltag bewährt. Bereits eine oder wenige Handvoll sättigen und bringen erschöpfte Energie zurück. Aufgrund des hohen Fett- und Eiweißanteils wirken sich Nüsse nur sanft auf den Blutzuckerspiegel aus. Dadurch bleibt man länger satt und fit, als nach dem Verzehr von stark gezuckerten Riegeln. Auch müssen Nüsse bekanntlich gut gekaut werden – man hat länger etwas davon, als von weichen Riegeln, die ohnehin oft eher ‚Süßigkeiten‘ sind.

Zutaten:
  • Paranusskerne
  • Kürbiskerne
  • Cashewkerne
  • Pecanusskerne
  • Walnusskerne
  • Pinienkerne
  • Rosinen

Hauptmahlzeiten/Abendessen

Statt wie bisher nur 3 Grundnahrungsmittel mitzunehmen, habe ich die Auswahl dieses Mal deutlich erweitert und packe kleinere, dafür abwechslungsreichere Portionen in den Rucksack.

Grundzutaten:
  • Buchweizen
  • Rote Linsen
  • Hirse
  • Quinoa
  • Basmati-Reis
  • Spaghetti
  • Schwarze Bohnen, vorgekocht und getrocknet
  • Chia-Samen
Beigaben:
  • Kokosfett
  • Sojastücke
  • Tomaten, getrocknet
  • Tütengerichte
  • Brühwürfel
  • Gewürze (Pfeffer, Curry, Knoblauch, Petersilie, Schnittlauch)

Frühstück und Zwischenmahlzeiten

Da sich mein morgendlicher Appetit oft sehr in Grenzen hält, beinhaltet mein Müsli recht viel der 85-prozentigen Schokolade. Da freut man sich auch auf das Aufstehen. 😉 Ob zusätzlicher Kakao im Müsli dann nicht schon zu viel Schoko-Geschmack ist, wird sich zeigen. Vielleicht mache ich mir den lieber zwischendurch bei einer Pause heiß. Das bringt aufgrund des Fettanteils im Kakao auch Energie zurück. Bei der Wahl der Riegel habe ich auf einen geringen Zuckerzusatz geachtet. Die Riegel sind zusammen mit den Mangostücken und der Schokolade wichtig für Motivation und Psyche; wohingegen die Nussmischung vor allem sättigen und langfristig Energie geben soll.

  • Müsli
  • Nussmischung
  • Kakao
  • Dunkle Schokolade
  • Riegel
  • Apfelringe
  • Mangostücke
  • Kräutertees

Nun müssen all diese Päckchen und Beutel im Rucksack verstaut werden und dieser dann auch tragbar sein. Sollte er zu schwer werden, reduziere ich zuerst die Mengen der Portionen, welche sich unkompliziert nachkaufen lassen oder auf die sich eher verzichten lässt.

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